Hallo ihr Lieben,
in meinen letzten beiden Thailand-Reiseberichten habe ich Euch zuerst mit ins quirlige
Bangkok [klick] und dann ins entspannte
Chiang Mai [klick] mitgenommen.
Nach einer Menge Abenteuer und Sightseeing stand auf der letzten Etappe der Reise die Entspannung im Mittelpunkt. Und wo kann man das besser, als am Meer?!
Mit dem Flieger ging es direkt von Chiang Mai in den Süden Thailands.
Hier wollten wir die Provinz
Krabi unsicher machen =)
Diese dürfte vielen von Euch aufgrund der atemberaubend schönen Natur bekannt sein. Entlang der Strände der Andamanensee ragen steile Felsformationen aus dem Wasser. Diese sind für viele Urlauber der Inbegriff vom Strandurlaub in Thailand und ein sehr beliebtes Fotomotiv.
Während der Zeit im Süden habe ich sowohl einige Tage auf dem Festland verbracht und auch zwei Inseln erkundet.
Ich war in/auf:
Krabi Town - Ao Nang - Koh Lanta - Koh Jum
In
Krabi Town, der Hauptstadt der Region Krabi war ich nur für eine Nacht. Viele Leute (mich eingeschlossen) schlafen hier nur wenige Nächte, weil sie auf der Durchreise sind. In Krabi Town kann man ganz gut shoppen und auf dem Night Market bekommt ihr leckeres Streetfood. Zu Abend gegessen habe ich im
Ko Suang [klick]. Hier gab es eine große Auswahl an Thaifood aller Art.
Weiter ging es direkt an Meer - nach
Ao Nang, dem Touristenzentrum von Krabi. Gewohnt habe ich hier in den
Anawin Bungalows [klick], die ich Euch sehr empfehlen kann. Die Bungalows liegen etwa 10 Minuten zu Fuß vom Strand entfernt, liegen allerdings etwas weiter in den Urwald rein und sind dadurch ziemlich ruhig. Für 100,- Baht gibt es die Möglichkeit ein kleines Frühstück zu bekommen, das so weit lecker war. Der Besitzer Ismael ist überaus freundlich gewesen und hat sowohl Reiseplanungen, als auch den Wäschedienst für mich übernommen und das zu einem durchaus fairen Preis.
In Ao Nang habe ich außerdem ein paar Tipps, wo ihr lecker essen gehen könnt.
Im
Smiling Dog Cafe [klick] bekommt ihr leckere Pancakes zum Frühstück und sehr guten Kaffee, was in vielen Gegenden in Thailand nicht ganz so einfach ist. Besonders empfehlen kann ich den Pancake mit frischer Mango und süßer Kondensmilch. Und wer es herzhaft mag, sollte unbedingt den Tex Mex Pancake probieren.
Im
E-San Seafood [klick] gibt es, wie der Name schon sagt, Seafood ohne Ende. Besonders lecker waren hier für mich die Miesmuscheln. Für Thaiverhältnisse fand ich das Restaurant allerdings nicht ganz so günstig und die Wartezeit war sehr lang. Aber das Warten hat sich gelohnt. Den Tipp habe ich übrigens vom Blog
Tastytale [klick].
Am besten hat mir das Essen im
Family Thaifood & Seafood [klick] geschmeckt. Hier habe ich verschiedene Curries probiert und hatte ebenfalls leckeres Seafood. Die Preise sind soweit recht preiswert und es ging meistens sehr schnell. Abends war es immer sehr voll.
Ao Nang ist übrigens der perfekte Startpunkt für Ausflüge zu den vorgelagerten Inseln und auch zum bekannten Rai Leh Beach. Ausflüge und Touren können einfach in einem der vielen Reisebüros vor Ort gebucht werden. Es lohnt sich die Preise zu vergleichen und wer mehrere Touren bucht, sollte versuchen etwas zu handeln.
Nach ein paar Tagen in Ao Nang habe ich das Festland verlassen und mich mit der Fähre auf eine Insel begeben...
Der nächste Stopp war die wunderschöne Insel
Koh Lanta. Diese liegt vor der Westküste Thailands in der Andamanensee etwa 70 km entfernt von Krabi Town. Mit der Fähre dauerte die Fahrt ungefähr 1,5 Stunden.
Gewohnt habe ich auf der Westseite der Insel, da sich nur diese zum Baden eignet.
Die beiden Unterkünfte, in denen ich übernachtet habe, befinden sich beide im Ort Klong Khong, der sich so ziemlich in der Mitte der Insel befindet. Beide Unterkünfte kann ich Euch wärmstens ans Herz legen:
Thai Smile Bungalows [klick]: Hier habe ich die ersten Tage auf Koh Lanta verbracht. Die Anlage hat erst gegen Ende 2015 eröffnet und ist eine wahre Ruheoase. Die beiden Besitzer Lek und Dave waren die perfekten Gastgeber und haben jeden Abend toll für uns gekocht. Hier hatte ich mit Abstand das beste Thaifood im ganzen Urlaub! Darüber hinaus waren die Betten auch superbequem.
Pinky Bungalows [klick]: Nach ein paar Tagen musste ich die Unterkunft wechseln, weil die Thai Smile Bungalows ausgebucht waren. Also zog ich nebenan in die Pinky Bungalows ein, die ebenfalls sehr zu empfehlen sind. Die Besitzer Mama Nong war ebenfalls sehr nett. Das Frühstück hat ausgezeichnet geschmeckt und es gab sogar einen kleinen Pool.
Natürlich habe ich nicht die ganze Zeit in den Bungalows verbracht. Koh Lanta eignet sich hervorragend für kleine Erkundungen. Die meisten Tage habe ich die Insel mit einem Roller erkundet.
Meine Highlights waren dabei:
Der
Strand Bamboo Beach, dieser befindet sich weiter südlich auf der Westseite ist wirklich wunderschön. Perfekt für einen kleinen Badezwischenstopp.
Der
"National Park" im Süden der Insel. Der Begriff National Park trifft es hier meiner Meinung nach nicht ganz. Es ist eher eine sehr gepflegte Parkanlage mit wunderschönem Strand. Außerdem kann man Affen beobachten. Hier sollte man aber auf seine Wertsachen aufpassen.
Das Dorf
"Old Town" - dieses befindet sich auf der Ostseite der Insel. Das kleine Fischerdorf lädt zum Bummeln ein. Wer etwas mehr Platz in den eigenen vier Wänden hat, als ich, sollte sich unbedingt eine handgeknüpfte Hängematte kaufen. Kurz vor Old Town kommt übrigens eine kleine Abzweigung, die zu einem Schmuckshop führt. Bei
Lanta Silver [klick] könnt ihr schönen handgemachten Schmuck kaufen - ein schönes Urlaubsouvenir. Und direkt nebenan ist ein ganz cooles Café, wo man leckeren Thai Iced Tea bekommt. Das Rezept dazu habe ich Euch
hier [klick] bereits verraten :)
Nach einer guten Woche auf Koh Lanta habe ich mich mit dem Boot aufgemacht nach
Koh Jum. Diese kleine Insel liegt ungefähr 45 Minuten entfernt von Koh Lanta und ist der ideale Ort für Ruhe suchende. Vor ein paar Jahren wurde Koh Jum zur Traveller Insel gewählt. Der Massentourismus lässt aber zum Glück auf sich warten.
Die Anreise erfolgt mit einem Longtailboot direkt an den Strand, weil es keinen Steg gibt - abenteuerlich :)
Gewohnt und auch immer gegessen habe ich im
Season Bungalow [klick]. Dieser befindet sich direkt am Strand im nördlichen Teil der Insel. Die Besitzer waren sehr nett, das Essen hat gut geschmeckt und die Tage auf Koh Jum waren sehr erholsam. Wer mag, unternimmt einen Ausflug in den Süden der Insel, in die größte Ortschaft. Hier kann man gemütlich ein kühles Getränk zu sich nehmen und mit Einheimischen oder anderen Reisenden ins Gespräch kommen. Im Norder der Insel soll es übrigens einen German Bakery geben. Da habe ich es aber nie hingeschafft :) Aber man muss ja auch noch einen Grund haben, um noch einmal wiederzukommen :D
Ihr Lieben, damit beende ich meinen Travel Guide zu Thailand. Ich hoffe, meine Tipps haben Euch gefallen und helfen bei einer möglichen Reiseplanung weiter. Falls ihr Fragen habt, hinterlasst mir gerne einen Kommentar.
Alles Liebe
Eure Sarah